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Website erstellen
lassen in München.

Was eine moderne Website 2026 kostet, wie lange sie dauert und woran ihr eine ehrliche Webagentur erkennt.

08. Mai 2026 12 Min LesezeitAktualisiert 28. Mai 2026

Eine Website ist 2026 das wichtigste Vertriebs-Asset jedes Unternehmens. Sie verkauft 24/7, läuft ohne Pause durch und entscheidet in den ersten 3 Sekunden, ob jemand Kunde wird oder weiterklickt. Wer sich in München eine Website erstellen lässt, hat die Wahl zwischen 30-€-Templates und 80.000-€-Custom-Builds. Wir zeigen euch, was dazwischen Sinn ergibt — und worauf ihr beim Briefing wirklich achten müsst, damit aus dem Projekt kein 6-monatiges Drama wird.

Was eine Website in München 2026 wirklich kostet

Wir sind seit über 13 Jahren in München als Webentwicklung-Studio aktiv und kennen den Markt sehr gut. Die folgenden Preise sind das, was seriöse Münchner Webagenturen 2026 aufrufen — und was ihr realistisch bekommt.

Website-TypInvestmentDauerGeeignet für
One-Pager / Landing3.500–8.000 €3–5 WochenProdukt-Launch, Event, Local Business
Standard-Website (5–10 Seiten)8.000–16.000 €5–8 WochenKMU, Berater, Handwerk
Multi-Seiten + CMS14.000–28.000 €8–12 WochenMittelstand, Mehrsprachig
Shopify Online-Shop9.000–25.000 €6–10 WochenDTC, Handel, Mode, Food
Custom Web-Appab 25.000 €ab 12 WochenSaaS, Booking, Member-Areas

Wie lange eine Website wirklich dauert

Wer euch 2 Wochen verspricht, baut ein Template. Wer 6 Monate ansetzt, hat ein Prozessproblem. Realistische Timings für 2026:

  • Woche 1–2: Briefing, Konkurrenzanalyse, Wireframes
  • Woche 2–4: Visuelles Design, Branding-Anbindung, Komponenten-System
  • Woche 3–6: Entwicklung, CMS-Anbindung, Content-Einpflege
  • Woche 6–7: QA, Performance, SEO-Setup, Tracking
  • Woche 7–8: Launch, Übergabe, Schulung

Verzögerungen entstehen in 80 % der Fälle nicht bei der Agentur, sondern beim Content. Wenn ihr Texte und Bilder verspätet liefert, verschiebt sich der Launch. Klärt vorher, wer Texte schreibt — und ob die Agentur das mit übernimmt (3.000–8.000 € on top).

Welche Technologie ihr 2026 wählen solltet

Next.js — der neue Standard für moderne Marken-Websites

Wir bauen 90 % unserer Kundenprojekte mit Next.js auf Vercel. Der Grund: extrem schnelle Ladezeiten, perfektes SEO, modernes Developer-Tooling und Hosting, das mit dem Traffic skaliert. Für alle Marken-Websites, die Performance und Pixel-Genauigkeit brauchen, ist das 2026 die richtige Wahl.

WordPress — wenn das Marketing-Team selbst editieren will

WordPress hat einen schlechten Ruf bekommen, ist aber für Content-getriebene Websites mit vielen Redakteuren weiter relevant. Vorteil: jeder Praktikant kann Blog-Posts pflegen. Nachteil: Update-Aufwand, Performance-Schwächen, Sicherheits-Risiken. Brauchbar, wenn das Redaktionsteam ohne Entwickler arbeiten soll.

Shopify — die einzig sinnvolle Wahl für Online-Shops unter 1 Mio. Umsatz

Wer einen E-Commerce-Shop in München starten will, sollte Shopify nehmen — Punkt. Die Plattform deckt alles ab: Zahlung, Versand, Steuern, Mehrsprachigkeit, Apps. Custom-Shops mit Magento oder WooCommerce ergeben erst ab 7-stelligem Umsatz Sinn.

Die 6 Phasen eines guten Website-Projekts

  1. 1Discovery: Workshop mit Stakeholdern, Zielgruppen-Definition, Sitemap
  2. 2Konzept: Wireframes, User Flows, Content-Strategie, SEO-Keywords
  3. 3Design: Visuelle Sprache, Komponenten-Library, Prototypen
  4. 4Entwicklung: Frontend, CMS-Integration, Performance-Optimierung
  5. 5QA & Launch: Testing auf 30+ Geräten, SEO-Migration, Go-Live
  6. 6Iteration: Analytics-Auswertung, A/B-Tests, kontinuierliche Optimierung

12-Punkte-Checkliste vor dem Briefing

  1. 1Wer ist die exakte Zielgruppe? (Persona, kein „alle Münchner“)
  2. 2Was sind die Top-3-Aktionen, die jemand auf der Website machen soll?
  3. 3Welche Konkurrenz-Websites gefallen euch — und warum konkret?
  4. 4Gibt es ein bestehendes Branding (Logo, Farben, Schriften)?
  5. 5Wer pflegt die Inhalte nach dem Launch? Wie oft?
  6. 6Welche Sprachen werden benötigt — heute und in 2 Jahren?
  7. 7Welche Tools müsst ihr integrieren? (HubSpot, Mailchimp, CRM, Buchungs-Tool)
  8. 8Wie viel Traffic erwartet ihr in Monat 1, 6 und 12?
  9. 9Wie wichtig ist DSGVO-Konformität? (Antwort sollte immer „sehr“ sein)
  10. 10Soll die Website über organische Suche, Ads oder Direct gefunden werden?
  11. 11Gibt es ein hartes Launch-Datum (Messe, Event)?
  12. 12Wie hoch ist das realistische Budget — inklusive 15 % Puffer?

Die 5 häufigsten Fehler bei Website-Projekten

1. Design vor Content

Wer Wireframes baut, ohne die finalen Texte zu kennen, baut Platzhalter — und wundert sich später, dass das Headline-Feld zu kurz ist. Content first, Design second.

2. Zu viele Entscheider im Boot

Ein Projekt mit acht Entscheidern wird zur Geschmacks-Lotterie. Bestimmt eine Person, die finale Calls macht — und gebt der Agentur eine direkte Linie zu ihr.

3. SEO als Nachgedanke

Wenn ihr nach dem Launch über SEO nachdenkt, ist es zu spät. URL-Struktur, Seiten-Hierarchie und Inhalts-Architektur müssen ab Tag 1 SEO-tauglich sein.

4. Keine Analytics-Strategie

Ohne sauberes Tracking könnt ihr nach dem Launch nichts auswerten. Mindestens: GA4, Search Console, Hotjar oder Mouseflow für UX-Daten, Conversion-Tracking für jede CTA.

5. Keine Update-Strategie

Eine Website, die nach dem Launch 12 Monate liegen bleibt, verliert kontinuierlich Rankings. Plant von Anfang an, wer die Website inhaltlich am Leben hält.

SEO ab Tag 1 — was eine gute Münchner Webagentur mitbringt

  • Saubere semantische HTML-Struktur (H1–H3, alt-Texte, ARIA)
  • Schema.org Markup für Organization, LocalBusiness, FAQ
  • Server-Side Rendering für volle Indexierbarkeit
  • Core Web Vitals im grünen Bereich (LCP < 2.5s, CLS < 0.1)
  • Sitemap.xml und robots.txt automatisch generiert
  • OpenGraph- und Twitter-Card-Metadaten für jede Seite
  • Lokales SEO mit Google Business Profile Anbindung

Mehr zum Thema findet ihr in unserem Artikel zu Lokalem SEO für Münchner Unternehmen — die Disziplin, die jedes lokale Unternehmen aktiv betreiben sollte.

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Häufige Fragen

Was kostet eine Website in München 2026?+
Eine professionelle Website kostet in München zwischen 5.500 € (Standard) und 28.000 € (umfangreiches CMS-Projekt). One-Pager starten ab 3.500 €, Shopify-Shops liegen bei 9.000–25.000 €.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?+
Ein Standard-Projekt dauert 6–8 Wochen, größere Multi-Seiten-Projekte 10–14 Wochen. Verzögerungen entstehen meist durch verspäteten Content vom Kunden, nicht durch die Agentur.
WordPress, Next.js oder Shopify — was ist 2026 das Richtige?+
Next.js für moderne Marken-Websites mit Fokus auf Performance und SEO. Shopify für jeden Online-Shop unter 1 Mio. Umsatz. WordPress, wenn Redakteure ohne Entwickler täglich Content pflegen sollen.
Was kommt nach dem Launch an Kosten auf mich zu?+
Hosting 20–80 € pro Monat, technische Wartung 80–250 € pro Monat. Optional: kontinuierliche Content-Pflege und SEO-Betreuung ab 900 € pro Monat.
Brauche ich ein Pflichtenheft für eine Website?+
Bei Projekten über 10.000 € absolut ja. Es schützt euch und die Agentur vor Scope-Creep und ist die Basis für jede saubere Abrechnung. Ein gutes Pflichtenheft ist 8–20 Seiten lang.
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