Eine Website ist 2026 das wichtigste Vertriebs-Asset jedes Unternehmens. Sie verkauft 24/7, läuft ohne Pause durch und entscheidet in den ersten 3 Sekunden, ob jemand Kunde wird oder weiterklickt. Wer sich in München eine Website erstellen lässt, hat die Wahl zwischen 30-€-Templates und 80.000-€-Custom-Builds. Wir zeigen euch, was dazwischen Sinn ergibt — und worauf ihr beim Briefing wirklich achten müsst, damit aus dem Projekt kein 6-monatiges Drama wird.
Was eine Website in München 2026 wirklich kostet
Wir sind seit über 13 Jahren in München als Webentwicklung-Studio aktiv und kennen den Markt sehr gut. Die folgenden Preise sind das, was seriöse Münchner Webagenturen 2026 aufrufen — und was ihr realistisch bekommt.
| Website-Typ | Investment | Dauer | Geeignet für |
|---|---|---|---|
| One-Pager / Landing | 3.500–8.000 € | 3–5 Wochen | Produkt-Launch, Event, Local Business |
| Standard-Website (5–10 Seiten) | 8.000–16.000 € | 5–8 Wochen | KMU, Berater, Handwerk |
| Multi-Seiten + CMS | 14.000–28.000 € | 8–12 Wochen | Mittelstand, Mehrsprachig |
| Shopify Online-Shop | 9.000–25.000 € | 6–10 Wochen | DTC, Handel, Mode, Food |
| Custom Web-App | ab 25.000 € | ab 12 Wochen | SaaS, Booking, Member-Areas |
Wie lange eine Website wirklich dauert
Wer euch 2 Wochen verspricht, baut ein Template. Wer 6 Monate ansetzt, hat ein Prozessproblem. Realistische Timings für 2026:
- Woche 1–2: Briefing, Konkurrenzanalyse, Wireframes
- Woche 2–4: Visuelles Design, Branding-Anbindung, Komponenten-System
- Woche 3–6: Entwicklung, CMS-Anbindung, Content-Einpflege
- Woche 6–7: QA, Performance, SEO-Setup, Tracking
- Woche 7–8: Launch, Übergabe, Schulung
Verzögerungen entstehen in 80 % der Fälle nicht bei der Agentur, sondern beim Content. Wenn ihr Texte und Bilder verspätet liefert, verschiebt sich der Launch. Klärt vorher, wer Texte schreibt — und ob die Agentur das mit übernimmt (3.000–8.000 € on top).
Welche Technologie ihr 2026 wählen solltet
Next.js — der neue Standard für moderne Marken-Websites
Wir bauen 90 % unserer Kundenprojekte mit Next.js auf Vercel. Der Grund: extrem schnelle Ladezeiten, perfektes SEO, modernes Developer-Tooling und Hosting, das mit dem Traffic skaliert. Für alle Marken-Websites, die Performance und Pixel-Genauigkeit brauchen, ist das 2026 die richtige Wahl.
WordPress — wenn das Marketing-Team selbst editieren will
WordPress hat einen schlechten Ruf bekommen, ist aber für Content-getriebene Websites mit vielen Redakteuren weiter relevant. Vorteil: jeder Praktikant kann Blog-Posts pflegen. Nachteil: Update-Aufwand, Performance-Schwächen, Sicherheits-Risiken. Brauchbar, wenn das Redaktionsteam ohne Entwickler arbeiten soll.
Shopify — die einzig sinnvolle Wahl für Online-Shops unter 1 Mio. Umsatz
Wer einen E-Commerce-Shop in München starten will, sollte Shopify nehmen — Punkt. Die Plattform deckt alles ab: Zahlung, Versand, Steuern, Mehrsprachigkeit, Apps. Custom-Shops mit Magento oder WooCommerce ergeben erst ab 7-stelligem Umsatz Sinn.
Die 6 Phasen eines guten Website-Projekts
- 1Discovery: Workshop mit Stakeholdern, Zielgruppen-Definition, Sitemap
- 2Konzept: Wireframes, User Flows, Content-Strategie, SEO-Keywords
- 3Design: Visuelle Sprache, Komponenten-Library, Prototypen
- 4Entwicklung: Frontend, CMS-Integration, Performance-Optimierung
- 5QA & Launch: Testing auf 30+ Geräten, SEO-Migration, Go-Live
- 6Iteration: Analytics-Auswertung, A/B-Tests, kontinuierliche Optimierung
12-Punkte-Checkliste vor dem Briefing
- 1Wer ist die exakte Zielgruppe? (Persona, kein „alle Münchner“)
- 2Was sind die Top-3-Aktionen, die jemand auf der Website machen soll?
- 3Welche Konkurrenz-Websites gefallen euch — und warum konkret?
- 4Gibt es ein bestehendes Branding (Logo, Farben, Schriften)?
- 5Wer pflegt die Inhalte nach dem Launch? Wie oft?
- 6Welche Sprachen werden benötigt — heute und in 2 Jahren?
- 7Welche Tools müsst ihr integrieren? (HubSpot, Mailchimp, CRM, Buchungs-Tool)
- 8Wie viel Traffic erwartet ihr in Monat 1, 6 und 12?
- 9Wie wichtig ist DSGVO-Konformität? (Antwort sollte immer „sehr“ sein)
- 10Soll die Website über organische Suche, Ads oder Direct gefunden werden?
- 11Gibt es ein hartes Launch-Datum (Messe, Event)?
- 12Wie hoch ist das realistische Budget — inklusive 15 % Puffer?
Die 5 häufigsten Fehler bei Website-Projekten
1. Design vor Content
Wer Wireframes baut, ohne die finalen Texte zu kennen, baut Platzhalter — und wundert sich später, dass das Headline-Feld zu kurz ist. Content first, Design second.
2. Zu viele Entscheider im Boot
Ein Projekt mit acht Entscheidern wird zur Geschmacks-Lotterie. Bestimmt eine Person, die finale Calls macht — und gebt der Agentur eine direkte Linie zu ihr.
3. SEO als Nachgedanke
Wenn ihr nach dem Launch über SEO nachdenkt, ist es zu spät. URL-Struktur, Seiten-Hierarchie und Inhalts-Architektur müssen ab Tag 1 SEO-tauglich sein.
4. Keine Analytics-Strategie
Ohne sauberes Tracking könnt ihr nach dem Launch nichts auswerten. Mindestens: GA4, Search Console, Hotjar oder Mouseflow für UX-Daten, Conversion-Tracking für jede CTA.
5. Keine Update-Strategie
Eine Website, die nach dem Launch 12 Monate liegen bleibt, verliert kontinuierlich Rankings. Plant von Anfang an, wer die Website inhaltlich am Leben hält.
SEO ab Tag 1 — was eine gute Münchner Webagentur mitbringt
- Saubere semantische HTML-Struktur (H1–H3, alt-Texte, ARIA)
- Schema.org Markup für Organization, LocalBusiness, FAQ
- Server-Side Rendering für volle Indexierbarkeit
- Core Web Vitals im grünen Bereich (LCP < 2.5s, CLS < 0.1)
- Sitemap.xml und robots.txt automatisch generiert
- OpenGraph- und Twitter-Card-Metadaten für jede Seite
- Lokales SEO mit Google Business Profile Anbindung
Mehr zum Thema findet ihr in unserem Artikel zu Lokalem SEO für Münchner Unternehmen — die Disziplin, die jedes lokale Unternehmen aktiv betreiben sollte.
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Website-Audit anfragenHäufige Fragen
Was kostet eine Website in München 2026?+
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?+
WordPress, Next.js oder Shopify — was ist 2026 das Richtige?+
Was kommt nach dem Launch an Kosten auf mich zu?+
Brauche ich ein Pflichtenheft für eine Website?+
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